Stefan Waghubinger

Jetzt hätten die guten Tage kommen können

© Josua Waghubinger

In seinem dritten Soloprogramm hat es Stefan Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht: zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

„Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.” (Allgemeine Zeitung Mainz). Der „Bergsträßer Anzeiger“ schreibt: „Seine grandiosen Wortspielereien, seine meilenweiten Gedankensprünge, die er mit sonorer Stimme zum Besten gibt, machen vor nichts und niemandem Halt. Der Kabarettist Stefan Waghubinger legt den Finger tief in die Wunde, allerdings ohne ernsthaft zu verletzen. Dabei übt er sehr wohl beißende Gesellschaftskritik und ist durchgängig hochpolitisch - und trotzdem kein bisschen besserwisserisch oder missionarisch sondern einfach nur auf hohem Niveau wahnsinnig komisch.“

Weitere Informationen zu Stefan Waghubinger finden Sie auf seiner Homepage unter www.stefanwaghubinger.de.

  • Termin: Samstag, 20. Juni 2020

  • Ort: Alte Schule

  • Beginn: 20 Uhr

  • Einlass: 19 Uhr