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Bright Light

am 13.10.2007 in der Pfarrkirche St. Kilian

"Sucht man mitreißende Gospelchöre, wird man nicht nur in Amerika fündig." Dieser Feststellung von Michael Pohl, dem Vorsitzenden des Kleinkunst- und Kulturvereins Kulturkommode, konnten beim Konzert des Leimener Gospelchors Bright Light in der Kirche St. Kilian die zahlreichen Besucher absolut zustimmen. Viele konnten sich noch an den begeisternden Auftritt des Ensembles aus dem Rhein-Neckar-Raum vor vier Jahren in Osterburken erinnern, bei dem die Kulturkommode und die katholische Pfarrgemeinde St. Kilian ebenfalls Veranstalter waren, und konnten sich davon überzeugen, dass dessen Repertoire in dieser Zeit noch vielseitiger geworden ist und dabei absolut nichts von seinem Schwung verloren hat. Zusätzlich zum hervorragend verstärkten Sound wurden dieses Mal jedoch auch Lichteffekte eingesetzt: farbige Bodenlampen illuminierten verschiedene Ornamente und Bildsäulen der von Emil Wachter konzipierten Kirche und boten somit ungewöhnliche, visuelle Eindrücke.


Rund 50 Sängerinnen und Sänger zogen zu Beginn mit "Bright Light is coming" durch die gefüllten Bankreihen und eröffneten ein Programm, dessen Faszination sich kein Zuhörer entziehen konnte. Begleitet wurden sie an diesem Abend von einer fünfköpfigen Band, die souverän und dabei stets dezent die Rhythmik des Chores zu unterstreichen vermochte. Die musikalische Leitung von Bright Light hat Claudia Grünberg inne, eine Chorleiterin, der es spielend gelingt, mit Charisma und temperamentvollem Dirigat, dem Gesang jene Lebendigkeit zu entlocken, die den Chor seit Jahren auszeichnet. Dass die Sänger sämtliche Lieder auswendig darbieten, trägt erfreulicherweise dazu bei, dass die volle Konzentration auf Ausdruck und Interpretation gelegt werden kann. Diese besondere Stimmung des Chors übertrug sich sofort auf das Publikum, das sich nur zu gern zum Mitfeiern animieren ließ.



A cappella vorgetragene Songs wechselten sich im Verlauf des Programms ab mit soulig angehauchten wie "He's always close to you", Popsongs ("That's the way it is") oder dem geradezu rockigen "Sunday morning". Gesanglich und vor allem in den einzelnen Stimmen bestens aufgestellt meisterten die Sänger beinahe spielerisch auch anspruchvollste Passagen. Doch nicht nur das Ensemble überzeugte restlos – auch die Solisten des Chors sorgten bei den Zuhörern ein ums andere Mal für Begeisterung.


Claudia Grünberg - charismatische Chorleiterin


Impressionen I

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Ergänzend zu den intensiven und zumeist frohen, hoffnungsvollen Botschaften der Gospels wurden begleitend einige Texte vorgetragen, die darlegten, wie sehr der Chorgesang die Aktiven persönlich bereichern kann und auch durchaus soziale Komponenten in sich vereint. Aus gutem Grund hat Bright Light seinem aktuellen Programm demnach den Titel "Come let us sing" gegeben und ermunterte das Publikum auch des öfteren zum Mitsingen, das sich bei Hits wie "Oh, happy day" auch nicht lange bitten ließ. Doch nicht nur die allseits bekannten und schwungvollen Gospels waren es, die beeindruckten – gerade bei Balladen ("Bridge over troubled water") zeigte das Ensemble seine Vielseitigkeit.
Kurz vor Ende des Konzerts wurden die begeisterten Zuhörer bei "Glory, Glory Hallelujah" im Bright-Light-Arrangement jedoch buchstäblich von den Sitzen gerissen und forderten stürmisch Zugaben, ehe der Chor aus Leimen, das leise "Mögen die Straßen" singend, die Bühne verließ.


Impressionen II

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Text: Martin Hammer
Photos: Michael Pohl